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U17-Meisterschaftsfinale

Am Sonntag den 22.1. hieß es für unsere Mädels, den bereits mehrere Jahre in Folge erzielten, U17-Thüringen-Meistertitel zu verteidigen.

Hatte man direkt am Vortag beim U15-Finale noch eine brutale 58:59-Niederlage gegen Gotha einstecken müssen, hieß der Gegner abermals BIG-Gotha und auch auf Seiten der LadyBaskets waren noch einmal vier Spielerinnen vom Vortag angetreten, um eine neue Chance auf einen Titel zu erhalten. Entsprechend emotional war die Situation, denn die Tränen waren noch nicht wirklich getrocknet.

Man wollte dieses Mal besser und schneller ins Spiel starten und mit mehr Übersicht gegen die Gothaer Pressverteidigung spielen. Nach einem schnellen Korb und einem weiteren Dreier der Gäste hieß es aber sofort 0:5 und man musste sich erst sammeln. Immer besser wurde nun die Ganzfeldzonenpresse der Gegner gelesen und ausgepasst. Bei ein paar der Angriffe, berührte der Ball gar nicht mehr den Boden, weil das Spielfeld einfach mit vielen kurzen Pässen überbrückt wurde. Die Defense griff nun auch immer besser und stellte sich mehr und mehr darauf ein, dass Gotha vor allem von Aktionen weniger Leistungsträger abhängig war. Nach zehn Minuten ging man somit mit 9:15 in die Pause und wollte genau dort weiter machen, wo man aufgehört hatte. Größtenteils gelang dies gut und selbst wenn mal Fehler begangen wurden, zeigte man großen Einsatz in der Verteidigung, um den Ball wieder zurück zu erobern. Auch den zweiten Spielabschnitt konnte man so mit sechs Punkten plus verbuchen, um mit 33:21 in die Kabine zu gehen.

War das schon der Titel? Würde der Gegner etwas umstellen?

Weder noch. Taktisch blieb es zwar das gleiche Spielchen, aber Gotha spielte nun deutlich aggressiver, was unsere LadyBaskets-Mädchen verunsicherte und zu vielen Fehlern veranlasste. Vor allem im Rebound sah Jena jetzt nicht gut aus und zweite, dritte, vierte Wurfchancen der Vortagessieger fanden irgendwann den Weg in den Korb. Noch konnte man gegenhalten und mit 43:34 in die letzte Pause gehen, aber leichte Zweifel schienen sich nun auch einzuschleichen und Erinnerungen an den Vortag gelangten wieder an die Oberfläche.

Ein Dreier direkt zu Viertelbeginn schmolz die Führung auf sechs Zähler. Nach einem weiteren Gothaer Dreier waren es nur noch drei Punkte Unterschied. Dies sollte der letzte Feldkorb der Gäste gewesen sein. Da nun klar war, wer auf Seiten der Gäste Verantwortung übernehmen wollte, konnte man sich defensiv gut darauf einstellen. Dennoch machten viele Freiwürfe die Situation zu einer Zitterpartie. Immer wenn es aber brenzlich wurde, gelang unseren LadyBaskets irgendwie ein Korb, sei es aus der Mitteldistanz, oder durch einen guten Fastbreak.

Waren bei Gotha lediglich drei Spielerinnen für 42 der 47 Punkte verantwortlich, verteilten sich diese bei den LadyBaskets auf das ganze Team. Am Ende hat vermutlich genau dies den Unterschied gemacht, da man weniger ausrechenbar war. Überglücklich sah man die Uhr beim Punktestand von 55:47 auf 0:00 ticken und fiel sich in die Arme. 

 

Glückwunsch an die U17, nach einem unglaublich emotionalen Wochenende!

Ebenso ein Glückwünsch an BIG Gotha für ihr Abschneiden in U15 und U17!

 

Für die LadyBaskets spielten: M. Lorenz, L. Fricke, M. Knorre, L. Isibor, L. Daffinger, L. Ziegner, S. Poller, I. Schneider,  A. Vogt und L. Voge

 

 


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